Social Trading - Erfolgreich von erprobten Anlage-strategien profitieren


Social Trading ist eine Form des gemeinschaftlichen Börsenhandels, die seit mehr als zehn Jahren von spezialisierten Brokerfirmen oder Plattformen weltweit webbasiert angeboten wird. Anders als beim konventionellen Trading können interessierte Anleger beim Social Trading die Handelsaktivitäten anderer privater und/oder professioneller Anleger einsehen, kommentieren und ggf. mit eigenem Geld nachvollziehen. Große Anbieter wie eToro, ayondo, Wikifolio und Zulutrade besitzen ein umfangreiches Anlagespektrum an konventionellen börsengehandelten Wertpapieren wie z.B. Aktien und börsengehandelten Investmentfonds (ETFs) sowie Hebelprodukten wie Differenzkontrakten (CFDs) auf Aktien, Indizes, Rohstoffe und Währungen.

 

Social Trading ist eine weitgehend unregulierte Form der Anlageberatung, Geldanlage und Vermögensverwaltung, die sich vornehmlich für Neueinsteiger in den Börsenhandel eignet, die von der Erfahrung und dem Expertenwissen versierter Anleger profitieren wollen. Social Trading-Broker und deren Handelsplattformen legen besonderen Wert auf transparente, nachvollziehbare Anlageaktivitäten von erfahrenen Anlegern, die als Signalgeber für Nutzer ("Follower") fungieren, die komplette Portfolios oder einzelne Trades mit eigenem Anlagekapital nachbilden möchten.

 

Pro und Contra Social Trading

Social Trading hat sich seit mehr als zehn Jahren in der privaten Anlegerszene etabliert. Dennoch ist diese Variante des Börsenhandels in der Geldanlagebranche nicht unumstritten. In den letzten Jahren haben sich einige Vor- aber auch Nachteile herauskristallisiert. Social Trading eignet sich vor allem für Neueinsteiger oder unerfahrene Anleger, die automatisiert die Anlageentscheidungen erfahrener und erfolgreicher Trader nachvollziehen möchten, die ihnen in transparenter Form - manchmal mit Kommentaren versehen - auf der Handelsplattform des Brokers vermittelt werden.

 

Social Trading ist mit einer Vielzahl von Anlageprodukten unterschiedlicher Risikograde möglich. Während für das Social Trading spricht, dass mit den von den Anbietern verfügbar gemachten Tools auch Neueinsteiger und Laien am Börsenhandel teilnehmen und von der Expertise erfahrener Investoren profizieren können, wird vielfach gegen diese Form des Börsenhandels eingewandt, dass unerfahrene Anleger durch die Nachahmung von Portfolios zu Investments in hochriskante Hebelprodukte mit Totalverlustrisiko "verleitet" würden. Außerdem wird vermutet, dass Laien in unregulierte, nur ungenügend beaufsichtigte Märkte "gelockt" würden, ohne dass eine ausreichende Risikoaufklärung stattfinde.

 

 

Den richtigen Anbieter finden

 

Inzwischen hat sich auf internationaler Ebene eine eigene Social Trading-Szene entwickelt zu der neben einigen etablierten Anbietern wie eToro, ayondo, GKFX, wikifolio und ZuluTrade zahlreiche neue Broker und Plattformen gehören, die im Regelfall allerdings nicht von Deutschland aus operieren. Daher ist es für deutsche Interessenten nicht leicht, den idealen Broker zu finden, der das fairste Verhältnis von Chancen und Risiken bietet und der zugleich effektiv, kostengünstig und transparent arbeitet. Zu den wichtigsten Auswahlkriterien zählt die Anzahl der zur Auswahl stehenden Anlageprodukte wie Aktien Währungen und Rohstoffe sowie börsengehandelte Fonds (ETFs) sowie CFDs und Zertifikate auf diese Anlageinstrumente.

 

Ferner ist es wichtig, dass der Broker eine Handelsplattform bereitstellt, die möglichst intuitiv gehandhabt werden kann und ein schnelles Handeln auf der Basis von Echtzeitkursen ermöglicht. Für ein effektives Social Trading ist es unverzichtbar, dass die Handelsplattform eine leichte Auswahl von Referenzportfolios anhand statistischer Daten sowie eine unkomplizierte Umsetzung von Folgestrategien ermöglicht. Weiterhin sind die Transaktionskosten, insbesondere die Höhe der Spreads (Differenz zwischen Geld- und Briefkurs) sowie die Belastung des einzelnen Trades mit Zinsen und Gebühren (z.B. bei Overnight Trades und bei längerfristig bestehenden Positionen), zu vergleichen. Auch die Kosten des Geldverkehrs (Ein- und Auszahlungsgebühren) spielen eine wichtige Rolle. Hinzu kommen weitere entscheidende Kriterien, die betrachtet werden müssen.

 

eToro als Sieger im Netzsieger-Vergleichstest

Bei einem im April 2016 auf netzsieger.de publizierten Vergleichstest konnte der 2006 in Tel Aviv als RetailFX gegründete Social Trading Broker eToro, der seinen Hauptsitz jetzt in Limassol auf Zypern hat, den Spitzenplatz unter den vergleichbaren Brokern erobern. eToro bietet auf seiner webbasierten Handelsplattform, die ohne gesonderten Download einer Tradingsoftware funktioniert, mit dem eToro OpenBook eine leicht verständliche Copy Trading-Funktion, mit derer Anleger ("Follower") die Portfolios von bis zu fünf "Signalgebern" - meist erfahrenen Tradern mit ausgewiesener mittel- und langfristig guter Performance - folgen können. Bei eToro lassen sich Anlageprodukte wie Aktien, börsennotierte Fonds (ETFs), Währungen und Rohstoffen sowie auf diesen Basiswerten beruhende Differenzkontrakte (CFDs) mit unterschiedlich hohen Hebeln (bei Währungen bis zu 400:1) traden. Des Weiteren gilt das europäische Einlagesicherungssystem (20.000€ pro Kunde). Die Beaufsichtigung erfolgt nach EU-Normen durch CySEC (=Cyprus Securities and Exchange Commission).

 

 

Quelle: Netzsieger.de

 


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Kommentare: 1
  • #1

    Miss Money (Mittwoch, 16 August 2017 21:09)

    Lieber Kilian, danke für den interessanten Artikel, es stimmt, was Du schreibst, die Plattform muss wirklich intuitiv sein, sonst ist das für den Einsteiger einfach zu kompliziert. Ich empfinde Social Trading als einen sehr interessanten Trend, wo man durchaus mal den einen oder anderen Euro reinhängen kann. Kleine Bemerkung am Rande, in einer Deiner Überschriften hast Du nen kleinen Tippfehler "Pro und Contra Social Tranig" steht da. ;-)
    Ich hab meine social trading, bzw. copy trading Erfahrungen übrigens hier aufgeschrieben: https://bankengeheimnis.de/copy-trading-erfahrung/
    Liebe Grüße,
    Miss Money