Cost-Average-Effekt

Dieser tritt ein, wenn du einen Sparplan für ein bestimmtes Produkt (z.B. ETF) eröffnest. Dadurch kaufst du in bestimmten Zeitabständen immer für die gleiche Summe Anteile von diesem.


Der Cost-Average-Effekt besagt, dass du durch das stetige Zukaufen langfristig den Dax zu seinem Durchschnittspreis erwirbst, weil du für deine konstante monatliche Investition einmal z.B. 4 „Dax-Anteile“ kaufen kannst, aber wenn der Dax z.B. um 50% gestiegen ist, nur noch 2 „Dax-Anteile“ erwerben kannst. Somit erwirbst du in steigenden Märkten immer weniger Anteile für dein Geld und in fallenden Märkten dafür immer mehr. Dies sorgt unter anderem dafür, dass du eintretende Verluste schneller wieder ausgleichen kannst – sprich, du hast automatisch einen Verlustschutz eingebaut, da du sicherlich nicht zum allerschlechtesten Zeitpunkt durchschnittlich in den Markt eingestiegen bist.

 

Vielmehr solltest du dich am Anfang deiner Ansparzeit über fallende Kurse freuen, da nur Investitionen in tiefen Marktständen erhebliche Renditepotentiale mit sich bringen.Aber derselbe Effekt hat auch einen Nachteil: durch das monatliche Kaufen, erwirbst du auch zwangsläufig Anteile, wenn der DAX zu hoch bewertet ist und über seinen langfristig mittleren Kurs schwankt.